Belize – Das Herz Mittelamerikas

„Wenn es denn ein Ende der Welt geben soll, so liegt es mit Sicherheit in Britisch Honduras“, schrieb einst Aldous Huxley. Heute heißt das kleine Land im Herzen Mittelamerikas Belize. Geheimnisvolle Tempelanlagen der Maya und Hafenstädte mit kolonialen Charme, einige der schönsten Tauchplätze der Welt und Ausflüge in die unberührten tropischen Regenwälder erwartet Sie hier. Dichter Dschungel überzieht das Landesinnere, und noch immer werden in diesen unzugänglichen Gebieten viele bisher unentdeckte Maya-Ruinen vermutet. An der Küste regieren Mücken und Sandflöhe. Diesen wilden und sumpfigen Küstenstreifen wollte früher eigentlich keiner so recht haben. Nicht einmal die Spanier. Erst im 17. Jahrhundert ließen sich englische und schottische Piraten nieder und so kam es, dass Belize heute das einzige englischsprachige Land Mittelamerikas ist. Der Landesname geht vermutlich auf die spanische Aussprache des Namens Peter Wallace zurück. Dieser Pirat hat 1638 die erste englische Siedlung an der Mündung des Belize Rivers gegründet.

Die Jahrhunderte der Unterentwicklung waren ein Segen für das Land, denn sie halfen, die wertvollste Ressource Belizes, die Natur, zu bewahren. Der größte Schatz dieses touristisch noch relativ unerschlossenen Landes befindet sich jedoch weit draußen vor der Küste. Dort liegen eine Reihe von Inseln entlang eines riesigen Barriereriffs, welches das Land wie ein Schild fast über seine ganze Länge von der Karibik abschirmt. Der 300 km lange Riffabschnitt vor der Küste des kleinen mittelamerikanischen Staates wurde im Jahre 1996 zum Weltkulturerbe erklärt. Das Land bietet neben dem Great Belize Reef auch drei große Atolle: Turneffe, Glover’s Reef und Lighthouse Reef. Zusammengenommen findet man hier weit über 100 Tauch- und Schnorchelplätze, die einzigartige Unterwassererlebnisse garantieren.

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